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Der Auslöser

Welch’ein Glück, dass mich „De Randfichten“ im Mai 2001 fragten, ob ich paar Zeilen über sie schreiben würde. Im Dezember diente dann genau diese Geschichte als „Türöffner“ für meine künftige, journalistische Arbeit bei der „Morgenpost Sachsen“. Dem Chefredakteur muss wohl sehr gefallen haben, was er da zu lesen bekam.

Original Arzgebirgische Randfichten

RandfichtenZuerst dachte ich, da will mich jemand veräppeln. Warum sollte ich denn ein Vorwort schreiben für ein Buch zu einer Musik-CD, die schon seit 4 Jahren veröffentlicht ist? Aber dann ging mir ein Licht auf. Jedem Arzgebirger sind ja die alten Liedpostkarten bestens bekannt. Jetzt kann also der musische Heimatfreund in seiner guten Stube im vorliegenden Liedbuch sämtliche Titel einer CD Nachlesen und vor allem Nachsingen. Keine schlechte Idee! Nun, ich gebe es offen zu, als ich die „Original Arzgebirgische Randfichten“ anno 1997 erstmals im MDR-Fernsehen sah, hat es mich fast vom Sessel gerissen vor lauter Begeisterung: Wahnsinn! Ist es denn die Möglichkeit! Drei junge Burschen zeigen vor aller Öffentlichkeit, dass unsere erzgebirgische Volksmusik auch lustvoll zum Klingen gebracht werden kann! Als ich dann alle 12 Lieder gehört hatte, war klar: Do pfeift ganz schie dr Fuchs. Ich bin mir nicht sicher, ob die 2 Thomase und der Michael damals schon geahnt haben, dass den Randfichten der Wind ganz schön stark um die Zweige wehen würde, denn diese frischen Lieder waren schon ungewöhnlich und für manche Leute gar zu frech, zu übermütig. Doch, Freunde, wer, wenn nicht die Jugend hat das Recht, ihr Lebensgefühl in der Sprache der Heimat urwüchsig auszudrücken? Sei mr doch fruh, dos unnre schiene Sproch mit neimodischer Musik wieder richtig auflebt! Das Publikum jedenfalls hat in den vergangenen Jahren den damaligen ängstlichen ‚Rufern im Wald’ mit Macht widersprochen und „De Randfichten“ (wie se inzwischen haaßen) ganz tief ins Herz geschlossen. Und so wünsche ich allen Lesern des Buches vergnügliche Stunden mit diesen erzgebirgischen Texten und Noten, die tief aus der heimatlichen Seele kommen, die das Lebensgefühl aus heutiger Sicht in mancherlei Spielarten verschmitzt und nachdenklich ausdrücken. Nachsingen ist dringendst empfohlen! Und vielleicht lässt sich ja der eine oder andere Sangesfreund sogar anregen, selbst einmal einen eigenen Reim mit Melodie of arzgebirgisch zu machen. Unsere Heimat braucht noch eine Vielzahl solcher „singenden, klingenden Fichten“, damit unsere schöne Muttersprache sowohl „drham, als aah in der fremden Walt“ zu einem mächtigen Waldesrauschen wird.

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Stephan Malzdorf
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